Jülicher Zeitung - 27.04.2013

Jülich Magazin - 05-04-2013

Benefiz-Passionskonzert: Beeindruckende Stimmen

von: ptj|25.02.2013, Jülicher Zeitung

Die Selgersdorfer Sopranistin Johanna Kurth (l.) und die aus

Kirchberg stammende Mezzosopranistin Beate Heuser brachten

von der Orgelempore aus ein stimmgewaltiges Passionsrepertoire zu Gehör.

Foto: Jagodzinska



Selgersdorf.Ein gelungenes Benefiz-Passionskonzert in der Pfarrkirche St. Stephanus Selgersdorf wurde zugunsten des Jülicher Hospiz-Fördervereins und desambulanten Hospizdienstes veranstaltet. Ausführende Sängerinnen waren die stimmgewaltige Selgersdorfer Sopranistin Johanna Kurth und die ausdrucksstarke Mezzosopranistin Beate Heuser aus Kirchberg, heute aber wohnhaft in München.

Begleitorganist Karl-Hans Crützen führte mit Bachs Orgelsolo Präludium in F-Dur ins Repertoireein und glänzte später als Solist.

Das Konzertgliederte sich in vier Kategorien: Zunächst in die „Messe brève“ von Leo Delibes und die etwas ältere Deutsche Messe von Franz Schubert. Delibes verzichtet in seinem Werk, das die Sängerinnen zweistimmig interpretierten, auf die Messteile „Credo“ und „Benedictus“, fügte aber nach dem „Sanctus“ das in Frankreich gebräuchliche „O salutaris hostia“ (O heilbringendes Opfer) in seine Messe ein. Bei Schuberts Werk handelt es sich eigentlich um vier Gesänge zur Feier der heiligen Messe, begonnen mit dem bekannten „Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken?“ Kurth und Heuser brachten die Gesänge im Wechsel zu Gehör. Zwischen den Konzertteilen trug Pfarrer Dr. PeterJöcken zwei Rezitationen vor: „Von der Freude und vom Leid“ aus der Feder des libanesisch-amerikanischen Dichters und Philosophen Khalil Gibran und die„Besinnung über den Geist“ von Hesse.

In der Rezitation von Gibran hieß es unter anderem: „Wahrhaftig, wie die Schalen einer Waage hängt ihr zwischen eurem Leid und eurer Freude. Sie sind untrennbar“. In Hesses Besinnung hingegen führt „liebendes Dulden uns dem heiligen Ziele näher“.

Vier Choräle aus der Matthäus-Passion von Bach, im Wechsel im Sopran und Mezzosopran interpretiert, gestalteten Teil drei des Repertoires. Dazu zählte Choral 53:„Befiehl du deine Wege“. Teil vier widmete sich den Vertonungen der Gebete „Ave Verum“ und „Ave Maria“. In ersterem wird der „wahre Leib“ verehrt, in letzterem die Gottesmutter gegrüßt. Während die Sängerinnen zwei Kompositionen des „Ave Verum“, von Mozart und Camille Saint Saëns erklingen ließen, zählten fünf Vertonungen des Ave Maria zum Repertoire. Dieses Gebet ist eines der am häufigsten vertonten Gebete des Abendlandes. Während der Vorträge wurde zugunsten der Andacht auf Applaus verzichtet. Zum Ende des Konzertes hingegen ernteten die drei Ausführenden ihren wohlverdienten Lohn.

Jülicher musizieren im

Brückenkopf-Park

(ma.ho.) | 24.06.2012, Jülicher Zeitung

Jülich. «Musik ist die beste Art der Kommunikation» -
mit diesem Zitat des italienischen Künstlern Angelo Branduardi
eröffnete Bürgermeister und Schirmherr Heinrich Stommel am
Samstagabend im Brückenkopf-Park die dritte «Auflage»
der Veranstaltung «Jülicher musizieren im Park».

Stommel hob das Engagement von Peter Schmitz
hervor, der diese Veranstaltung auf die Beine stellt.
Durch das Programm auf der Hauptbühne des Stadtgarten
 führte Park-Mitarbeiter Hans-Josef Bülles. Den Beginn einer
wundervollen musikalischen Reise machte der Jülicher
Männergesangverein (MGV) mit «Jülicher Land
an der Rur». Unter der Leitung von Maria Puschmann
folgte die tonale nterpretation des Liedes
«Aus der Traube in die Tonne».

Mit verschiedenen Stücken aus ihrem derzeitigen Repertoire,
Pop- und Filmmusik, begeisterte der Chor des
Mädchengymnasiums Jülich, dessen Leiter, Günter Jansen,
 zwischendurch auch immer wieder die Musikstücke
anmoderierte. Stimmgewaltig setzte sich das Programm
mit den Männern der Chorgemeinschaft Güsten-Rödingen-Welldorf
fort. Geleitet wurde  der Chor, der mit dem Lied «Ich weiß
ein Fass in einem tiefen Keller» (Ed May) begann, von
Maria Mironova. Zu einem gemeinsamen Auftritt gesellten
sich der Jülicher MGV hinzu. Vielstimmig sangen sie
Schuberts «Abendrot» und Mc Broom's «Die Rose».

Als ein «Kind des Jülicher Landes» und nun in
München beheimatet, beeindruckte die
Mezzosopranistin Beate Heuser mit Werken aus
Verdis «Il trovatore» und Bizet's «Carmen» mit «La Habanera».
 Im Anschluss schwenkte sie hinüber zum Musical «My Fair Lady»
 und brachte weiter, sehr zur Freude des Auditoriums,
ein Medley aus der Operette «Der Zigeunerbaron» von
Johann Strauss, virtuos begleitet vom
Pianisten Karl Wollseifen.

Nach einer kurzen Pause setzte «Saxo Five» den musikalischen
Reigen fort. Marina Mohr, Charlotte Proksch, Michael Offergeld
und Steffen Neuß verstanden es hervorragend, mit dem
Musikstück wie «Here comes Julian» oder einem
Glenn-Miller-Medley zu überzeugen. Auch die Jülicher Sängerin
Virginia Lisken wusste zu gefallen etwa mit «Wie soll ein Mensch
das ertragen» oder «Drunken Angel».

Und die Mellowtone Jazzband brachte zum Schluss noch einmal
 richtig Schwung in das zahlreiche erschienene Publikum.



 

Jülicher Zeitung - 31.05.2012
Druckfehler: Beate Heuser statt Beate Breuer
Jülich Magazin - 31.05.2012
Druckfehler: Beate Heuser statt Beate Breuer
Jülich Magazin - 07.10.2011
Jülicher Zeitung - 06.10.2010
Jülich Magazin - 10.09.2010

 

AZ vom 16.10.2009:

 

Liederabendvoller Poesie und Melodik

Jülich. Ein Repertoire das von Klassik und Oper bis hin zu Liedschaffen

reichte, bestimmte einen bemerkenswerten Liederabend in

derJülicher Schlosskapelle mit Mezzosopranistin

Beate Heuser (Kirchberg/München),Sopranistin Johanna Kurth

(Selgersdorf) und dem Pianisten Rainer Friedrich (München)

 

Nebenden lyrisch kantalinen Normen eines Robert Schumann,

mit der strengen undpoetisch eigenen Gefühlswelt, oder

dem bemerkenswerten Liedschaffen eines Gustav Mahler,

mit dem Stimmungsgehalt einer Traumwelt, standen die

volksliedhaften und ariosen Klavierlieder von

Mozart im Mittelpunkt.

 

Auch die einfache und elementare Tonsprache von Händel

und die sprühende Melodik inden Verzierungen von Rossini

sowie die eigene, elementare Klangkombinationeines Gershwin

begeisterte die Zuhörer. Zusammengefasst bot das

Ensemble eine höchst anspruchsvolle Programmgestaltung

mit Poesie und heiterer Formulierung.

 

Fauchende Komik

Die Singstimmen fanden in geradezu spielerischer Diktion

zueinander und vollführten im Katzen-Duett (Rossini)

fast eine fauchende und angriffslustige Komik...

die von zahlreichen Besuchern in der Schlosskapelle

mit Begeisterung gefeiert wurde.


Mollet del Valles ( Barcelona) 7.Oktober 2009

Concert per la No Violència:

El dia 3 d’octubre ales 19 h. en el centre Cultural la Marineta de Mollet
vam celebrar un Concert per la No Violència amb l’actuació
de la mezzo soprano: BeateHeuser i el pianista: Rainer Friedrich,
vinguts expressament d’Alemanya.

Jülich Magazin

September 2009